Mitteilung des Tierschutzvereins Hünfeld
Die sogenannte „Kittenhochsaison“ hat den Tierschutzverein Hünfeld Stadt und Land e.V. mit voller Härte getroffen.
In den letzten Wochen gingen zusätzlich zu Meldungen von zugezogenen Katzen mit ihren Kitten zudem mehrere Meldungen über verwahrloste, kranke und mutterlose Katzenkinder ein.
Das örtliche Tierheim verfügt über wenige bis keinerlei Kapazitäten mehr, und auch die privaten Pflegestellen arbeiten rund um die Uhr am absoluten Limit.
Bei einem Fall ist der gesundheitliche Zustand der aufgefundenen Kitten besorgniserregend. Alle Tiere leiden unter schwerem Katzenschnupfen und hochgradigen Augenentzündungen.
Bei einigen der extrem geschwächten Katzenwelpen ist zum aktuellen Zeitpunkt völlig unklar, ob ihr Augenlicht gerettet werden kann oder ob sie dauerhaft erblinden werden.
Die unkastrierten Mutterkatzen, selbst oft stark unterernährt und entkräftet, haben schlichtweg keine Energie mehr, um ihren Nachwuchs ausreichend zu versorgen. Ohne menschliche Hilfe droht ihnen ein kurzes Leben voller Hunger und ohne jegliche medizinische Versorgung.
Rund-um-die-Uhr-Einsatz auf den Pflegestellen
Um den akut gefährdeten Tieren eine Überlebenschance zu geben, engagieren sich private Pflegestellen für intensivmedizinische Fälle. Für die ehrenamtlichen Helfer bedeutet dies einen kräftezehrenden 24-Stunden-Job, den sie zusätzlich zu Familie und Beruf meistern.
Die Entzündungen der Augen müssen mehrmals täglich mit Salben und Tropfen therapiert werden, hinzu kommt die Verabreichung lebenswichtiger Medikamente.
Sogenannte „Flaschenbabys“ – mutterlose Kitten im Säuglingsalter – fordern zudem die gesamte Nacht hindurch in kurzen Abständen ihre Milchrationen.
Kastration als einziger Ausweg aus dem Elend
Neben der intensiven Aufzucht und Pflege der Jungtiere kümmert sich der Verein unermüdlich um die Kastration von freilebenden Katzen – oft als Streuner bekannt. Nach den operativen Eingriffen benötigen die Tiere einen sicheren und ruhigen Ort zum Ausschlafen und Regenerieren, bevor sie wieder in ihre Reviere entlassen werden können.
Die Kosten für diese wichtigen Eingriffe werden vom Tierschutzverein durch Spenden und einige wenige Fördermittel finanziert. Die Tierschützer appellieren: Nur durch eine konsequente Kastration lässt sich das wiederkehrende Katzenleid an der Wurzel packen und langfristig eindämmen.
Dringender Spendenaufruf: Jede Hilfe zählt
Durch die steigende Anzahl an Behandlungen und Notfällen gehen die Tierarztkosten des Vereins derzeit durch die Decke.
Der Tierschutzverein Hünfeld Stadt und Land e.V. bittet die Bevölkerung daher dringend um finanzielle Unterstützung sowie um Sachspenden wie hochwertige Aufzuchtmilch und Kittenfutter.
Auch kleine Geldbeträge leisten einen direkten und spürbaren Beitrag, um die medizinische Versorgung und das Überleben der jüngsten Sorgenkinder zu sichern.
Spendenkonto:
Tierschutzverein Hünfeld Stadt und Land e.V. Sparkasse Fulda
IBAN: DE 20 530 501 8000 7000 69 79
BIC: HELADEF1FDS
Über den Tierschutzverein Hünfeld Stadt und Land e.V.
Der Tierschutzverein Hünfeld Stadt und Land e.V. engagiert sich ehrenamtlich für das Wohl von in Not geratenen Tieren in der Region Hünfeld und Umgebung.
Neben der Aufnahme, Pflege und Vermittlung von Fund- und Abgabetieren bildet der Schutz freilebender Katzen durch Kastrations- und Fütterungskampagnen einen zentralen Schwerpunkt der Vereinsarbeit.



